Wir haben uns in den kalten Bodensee gewagt!

Nach meiner Velotour nach St. Gallen, fuhr ich mit Priscilla und ihrer Schwester in eine Badi am Bodensee. Eigentlich wollten wir nur in der Badi schwimmen, da die Aussentemperaturen recht kalt waren und es die ganze Woche so viel geregnet hat.
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Dreimal dürft ihre raten, wer dann auf die Idee gekommen ist… 😛
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Das Wasser im Schwimmbecken war zum Glück sehr warm (im Vergleich zum See)! So konnte ich mich dort dann wieder ein wenig aufwärmen.
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Die Rutschbahn war auch mega lässig 😀

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Velotour nach St. Gallen – 80km

Ein schöner Samstag, an dem mir der spontane Einfall kam, mit dem Velo nach St. Gallen zu fahren. Ich hatte das schon irgendwann mal vorgehabt, aber heute stimmte das Wetter, die Stimmung und die Motivation 🙂

Auf Google Maps habe ich mir die Route angeschaut und mir die wichtigsten Städte auf einen kleinen Zettel geschrieben. Voraussichtliche Fahrzeit: 4h 20min
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Bei Kreuzungen und Kreiseln habe ich dann immer mein kleines Zetteli hervorgenommen. Modernes GPS 😉
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Für eine Velotour war das Wetter genau gut! Wegen den Wolken war die Sonne nicht allzu stark und trotzdem angenehm warm.
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Halbzeit. Auf halber Strecke habe ich meinen Energiespeicher wieder aufgefüllt.

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Die Missionspapiere sind gekommen!

Heute Morgen hatte ich die Präsentation und das Fachgespräch von meiner Abschlussarbeit. Alles lief wie am Schnürchen. Ich konnte die volle Punktezahl abräumen. Allerdings war ich völlig erschöpft. Der stets anhaltende Stress und die schlaflosen Nächte haben mir zu schaffen gemacht.

Obwohl ich so müde war, freute ich mich, anschließend mit dem Rennvelo nach Hause zu fahren 😀

Zuhause angekommen, läuft mir meine Schwester entgegen und sagt, dass die Missionspapiere bekommen sind (diese habe ich vor ca 3-4 Wochen abgeschickt). Zuerst dachte ich, sie macht einen Scherz, aber als mein Vater mir den Briefumschlag zeigte, wusste ich nicht mehr, wie fühlen. Aufregung, Müdigkeit, Neugier, überrascht, endlich fertig mit IPA.. Es war so vieles auf einemal. Ich zitiere mich selber: “Ich vertrage sehr viel, aber das haut mich aus den Socken!” 😀
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Was die Missionspapiere bedeuten, können natürlich nur Mormonen wissen. Wir Männer werden von Gott dazu verpflichtet, 2 Jahre unseres Lebens zu “opfern” und für ihn zu arbeiten, bzw. Menschen zu ihm zu führen. In welches Land man berufen wird, kann man nicht selber wählen. Noch NIE war ich so nervös, als ich den Brief öffnete. Vor keiner Prüfung, keinem Vortrag oder Ansprache!
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Berufen wurde ich Ukraine, Kiev Mission. Das Evangelium soll ich dort in Russisch verkünden. Ich war geschockt. Erwartet habe ich ich irgendwie Frankreich, Kanada oder so.. Gewünscht habe ich mir Südafrika. Geschockt war ich wegen der Sprache. Da ich schon Mühe habe mit English (da es viele Fremdwörter gibt Evangelium), war ich zu Beginn etwas überfordert.

Mit der Zeit konnte ich dann aber wieder klar denken und ich fühle, dass mich Gott genau dort hinschickt, wo er mich am meisten braucht und ich am besten Fortschritt machen kann. Ausserdem bin ich der Typ von Mensch, der immer eine Challenge braucht.

Etwas speziell ist, dass ein Teil unser Vorfahren dort her kommt und mein Großvater Christian Drewlow (mein 2. Name) dort gelebt hat. Ausgerechnet bei seinen Vorfahren kommen wir in der Ahnenforschung nicht mehr weiter. Wer weiss, Vielleicht finde ich dort ein paar Infos. Auch spüre ich jetzt schon eine innere Kraft, die Sprache und die Kultur von meinen Vorfahren kennen zu lernen. Auf den Spuren nach dem eigenen Ich. Das finde ich sehr spannend!

Ich bin jetzt schon aufgeregt, dass wird bestimmt ein sehr lehrreicher Lebensabschnitt. Auch bin ich jetzt schon voll in den Vorbereitungen. Ich studiere “Verkündet mein Evangelium” (Lehrbuch, welches die Missionare auch im Missionsfeld verwenden). Das Evangelium Jesu Christi ist dort sehr gut und kompakt zusammengefasst. Auch lerne ich schon ein bisschen die Russische Sprache, kyrillisch lesen kann ich schon ein bisschen.

Auf mission.drewjosh.ch findet ihr einen Countdown wann es los geht! Zuerst werde ich 2 Monate in Provo, Utah in einem Mission Training Center sein und dann 22 Monate in Kiev 🙂 Ich freue mich!

Velofahren im Regen

Wer hätte gedacht, dass sich an diesem sonnigen Sommertag Wolken und Regen gegen die hilflose Sonne verschwören?! Am Abend fuhr ich von Zürich mit dem Velo nach Uster ins Hallenbad. Ich sah zwar dass sich etwas anbahnte und während meinen letzten Schwimmzügen traf dann ein, was ich befürchtet habe.

Es blitzte und regnete wie verrückt. Ich verharrte noch etwas länger im Bad, bis wenigstens das Gewitter vorbeigezogen war. Mutig wagte ich mich dann aufs Velo und nach knapp 2 Minuten war ich völlig durchnässt. Den Hallenbadaufenthalt hätte ich mir sparen können… 😛
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Weil es so stark regnete gab es bei der Hauptstrasse zweischen Uster und Wetzikon eine Überschwemmung und ich musste 2km länger durch den Regen fahren! Super! Finde den Umweg:
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Wie ich mich da so mit meinem Rennvelo durch den Regen gepflügt habe, die Leute in den Autos staunten nicht schlecht 😛 Ich bin so froh, dass meine Vorder,-und Rücklampe nicht den Geist aufgegeben haben! Ohne die wäre ich sehr aufgeschmissen gewesen. Mein Rucksack hat es zum Glück auch überlebt, das meiste darin war noch trocken 🙂
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Glücklich. Sehr erschöpft. Endlich zuhause! 22:42
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Wetzikon – Zürich mit dem Velo

Mit meinem neuen Rennvelo bin ich heute zum ersten Mal nach Zürich gefahren. 30 Kilometer. Da Zürich tiefer liegt, ist die Strecke ganz gemütlich zu fahren. Ich habe (so untrainiert wie ich jetzt noch bin :P) eine Stunde und fünfundzwanzig Minuten gebraucht.

Kurz vor dem Züriberg in einem kleinen Wohnquartier haben zwei kleine Kinder einen Getränkestand aufgebaut, wo ich mich mit einem feinen Holundersirup erfrischte.

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Das hat mich an meine früheren Geschäfte mit Walnüssen und Donuts erinnert. Ich musste schmunzeln 🙂

Wenn man die Route richtig wählt, geht ein grosser Teil durch schöne Natur und kann es richtig genießen!

Angekommen in Zürich erstmal Luft tanken!
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