всё нормальна здесь – everything normal here

Hello dear family and friends!
Today we got a special permission to write you, just to tell you, that everything is ok with us. Yeah, we are still alive! 😀
You might heard, whats going on up there in Kiev. Crazy!
But that doens’t effect our mission work down here in Odessa at all! This week was probably the most amazing week I ever had in my life!

On Wednesday we had Zone conference and I met older friends 🙂

IMG_6271

Yesterday I have been with an other Elder, having fun and just rocking (working really hard 😉 ) Odessa!

IMG_6303

There is no reason to worry about us missionaries here. We are all safe. We all have a 72-hours kit (in case of a zombieattack), an amazing Missionpresident and a lot of angels that protect us!

Stay amazing!

With love

Elder Drewlow

P.S. Here the article that was published in the Liahona last month:

„Sich vergessen, sein Bestes geben, auf den Geist Gottes hören“

Jonathan Drewlow aus dem Pfahl St. Gallen ist kürzlich von seiner Mission zurückgekehrt. Im Rahmen einer Willkommens- und Abschiedsfeier interviewte ihn sein Vater Günther Drewlow darüber. Das (hier gekürzte) Interview fand am 1. September 2013 im Gemeindehaus in Wetzikon statt.

Foto Interview

Foto: Jonathan Drewlow (links), der von seiner Mission in Kalifornien zurückgekehrt ist, und Joshua Drewlow (rechts), der in die Ukraine auf Mission gegangen ist

Günther Drewlow: Jonathan, du bist kürzlich von einer zweijährigen Mission zurückgekehrt. Wie kam es dazu?
Jonathan Drewlow: Durch Missionare, die ich kennengelernt hatte, und durch meine Eltern, die beide auf Mission waren.
GD: Welche Ziele hattest du dir für deine Mission gesetzt?
JD: Meinen Mitarbeitern ein guter Mitarbeiter zu sein und dass ich jedes Gebiet, in das ich kam, in einem besseren Zustand verließ, als ich es angetroffen habe.
GD: Und – ist dir dies auch gelungen?
JD: Ja, meistens, mit viel Arbeit, Gebet und Hilfe von Mitarbeitern, Mitgliedern und dem Herrn.
GD: Wo warst du überall während deiner Mission?
JD: Zunächst in der Alpenländischen Mission, da ich auf mein US-Visum warten musste, dann in der Missionarsschule in Utah und schließlich in der Kalifornien-Mission San Diego.
GD: Was erwartete dich dort?
JD: Dass mich mein Missionspräsident aufforderte, in einem Spanisch sprechenden Gebiet zu arbeiten, obwohl ich ursprünglich in ein Englisch sprechendes Gebiet berufen worden war.
GD: Wie war das für dich?
JD: Zuerst wandelte sich meine Begeisterung schnell in einen Realitätsschock. Dann aber arbeitete ich die Spanisch-Lehrmittel, die mir meine Familie geschickt hatte, durch und versuchte, das Gelernte im Kontakt mit Mexikanern umzusetzen.
GD: Als du die Hälfte deiner Mission hinter dir hattest, bat ich dich, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Bist du einverstanden, vorzulesen, was du mir damals geschrieben hattest?
JD: Klar doch! Ich schrieb: „Wenn ich zurückschaue, sehe ich, wie ich mich verändert habe. Ich bin viel ruhiger geworden. Ich liebe das Wort Gottes mehr und mehr. Und das Ganze mit anderen zu teilen, ist großartig. Ich bete jeden Tag, dass mein Spanisch besser wird, weil die Sprache doch einer der Kernpunkte der Belehrung ist. Ich bin viel offener für Neues geworden.“
GD: Mehr als die Hälfte deiner Mission warst du auch noch als Distrikts- und Zonenleiter tätig. Was war deine größte Herausforderung?
JD: Wenn Menschen das Licht, das ich ihnen brachte, spürten und sich darüber freuten, es aber dann verwarfen.
GD: Wie bist du damit fertig geworden?
JD: Durch viel Gebet und Schriftenstudium und durch die Gespräche mit meinen Mitarbeitern.
GD: Vor fünf Wochen kamst du aus einer anderen Welt zurück – sprachlich, kulturell, spirituell. Kannst du uns sagen, wie es für dich nach deiner Rückkehr war?
JD: Ich vermisse die geistigen Erlebnisse und die Freundschaften, die ich während meiner Mission geschlossen habe.
GD: In einer Woche geht dein Bruder Joshua in die Ukraine auf Mission. Was rätst du ihm und letztlich jedem, der eine Mission erfüllen will?
JD: Sich vergessen, sein Bestes geben, auf den Geist Gottes hören.

2 Thoughts.

  1. Lieber Joshua, ich bin froh, dass du und deine Mit-Missionare sicher seid. Wir hören viel über Kiev. Danz fest glaube ich auch, dass Engel euch beschützen und begleiten. Es ist so schön von deiner Begeisterung zu lesen.
    Gestern hatten wir unsere erste Pfahl FHV-Führerschaftsversammlung als Pfahl FHV-Leitung. Es war wunderbar. Thema war BL-Arbeit. Am vordergründigsten war die Liebe, die wir für einander haben sollten. BL-Besuche sind keine Zahlen. Missionsarbeit sind keine Numbers of Discussions. Es geht um das Wohl des Einzelnen, welches im Vordergrund stehen sollte. Der Rest kommt von allein. Dienen ist der Schlüssel. Liebe ist ein Schlüssel. Wir haben Keckse gebacken, die herzförmig waren und zwei Löcher hatten, wie Knöpfe, dann haben wir die Knopf-Herz-Keckse verbunden. Wir verbinden Menschen mit dem Herrn. In Mose steht, es ist Mein Werk und Herrlichkeit die Unsterblichkeit und das ewige Leben des Menschen zustande zu bringen. in Lub 11:20 sagt er:
    Siehe, dies ist DEIN Werk: meine Gebote zu halten, ja, mit all deiner Macht, ganzem Sinn und aller Kraft.
    Und wenn wir unsere Taufbündnisse halten, einander in Liebe und Verbundenheit dienen, das Wohl jedes Einzelnen in den Vordergrund stellen, ihm die Nahrung geben, die er geistig und moralisch benötigt, dann erfüllen wir unser und sein Werk.
    Ich wünsche dir alles Gute und go for it.
    Herzlich, Luzia

    • Hallo Luzia!
      Vielen Dank fuer deinen Kommentar! 🙂 Der Herr segnet uns mit so viel Liebe und Frieden im Herzen, wenn wir einfach selbstlos dienen. Es ist so wunderbar auf Mission zu sein!

      Gruss aus Odessa
      Elder Drewlow

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *